GENIEßER-TIPP

Homing – Die Lust am Wohnen

Die Gesellschaft verändert sich – und mit ihr die Art, wie wir wohnen. Messen sind dabei ein Spiegelbild neuer Trends und Bedürfnisse. Gut, dass die Möbelmesse IMM Cologne, die im Januar stattfindet, regelmäßig ihr "Trendbook" veröffentlicht. So wissen wir jetzt schon, was uns 2011 erwartet.

Klar ist, dass das Zuhause nach wie vor ganz hoch im Kurs liegt. Wohnen ist wichtig, denn es spiegelt unsere Standards, unseren Stil und unseren Lebensentwurf wider. Von der Gästetoilette bis zur Küche bleibt kein Raum außen vor. Wir überlassen wenig dem Zufall, denn schließlich hängt unser Wohlbefinden auch davon ab, wie gut wir uns in unseren vier Wänden fühlen und wie gerne wir sie präsentieren. Vier Hauptstilrichtungen hat das Messe-Trendbook 2011 bereits identifiziert und mit klingenden Namen versehen:
Emotional Austerity ist bestimmt durch schlichte, klare Ästhetik. Klassische, filigrane Formen werden mit neuen Funktionen ausgestattet und stehen für die Lust am Auseinandernehmen und Re-Arrangieren.

Der Kontrast zwischen Leicht und Schwer steht im Vordergrund der Suprising Empathy. Leichte und fließende Materialien bilden einen Kontrast zu schweren und kalten Werkstoffen.

Der Re-Balancing-Trend lässt die einfache Kiste zum Universalmöbel werden: Durch eine weiche Polsterung oder ein Schaffell lassen sich bequeme Rückzugsmöglichkeiten erschaffen.

Der vierte Trend, die Transforming Perspectives, ist ein Gegenentwurf zum Naturkult. Oberflächen werden auf Hochglanz poliert oder sind matt ausgeführt. Geschäumte Metalle, Mineralverbundstoffe, Glas- und Metallgewebe werden verarbeitet.