

Slow Food und der Stuttgarter „Markt des guten Geschmacks“
„Slow Food“ - hinter dieser Genussformel verbirgt sich ein Dreiklang: Gut, sauber und fair soll unsere Nahrung sein. Was wir essen und trinken, soll von guter Qualität sein, es soll sauber – ohne verfälschende Zusatzstoffe – hergestellt sein, und der Bauer und der Lebensmittelhandwerker sollen einen fairen Preis für ihre Leistung erhalten. Seit drei Jahren findet dazu in Stuttgart eine Messe statt, der „Markt des guten Geschmacks“, 2010 vom 15. bis 18. April.
„Der Markt des guten Geschmacks“ ist eine Verbrauchermesse für alle, die etwas einzubringen haben. Und ein Marktplatz der Ideen. Slow Food bedeutet Rückbesinnung auf gute Ernährungstraditionen, auf die Spezialitäten der Regionen. Es steht für die angenehmen Geschmackserinnerungen unserer Kindheit, für die würzigen Tomaten aus dem Küchengarten, für die Koteletts, die noch nach Schwein schmecken, für das Brot, das nach Korn und Hefe duftet, den Wein, der wie die Landschaft schmeckt, in der er gewachsen ist, die Wurst, die an die frische Schlachtschüssel erinnert. 8.000 Mitglieder und 600 Produzenten und Gastronomen sind unter dem Slow Food-Symbol vereint, dem Symbol der Schnecke. Es steht für Entschleunigung, für Sorgfalt und bewusstes Genießen.
Ob die Käser von der schleswig-holsteinischen Käsetrasse und aus dem Allgäu, die Kartoffelbauern aus der Lüneburger Heide und dem Heilbronner Land, die Rinderzüchter aus Brandenburg und dem Werdenfelser Land oder die Fischer von der Müritz und dem Bodensee sind: Sie alle präsentieren ihre Lebens-Mittel alljährlich auf der Slow Food-Messe in Stuttgart.
