

Regionale Spezialitäten neu entdeckt
Gerade die verschiedenen kulinarischen Spezialitäten machen die Regionen in Deutschland so unverwechselbar und setzen so auch über den heimischen Tellerrand hinaus Impulse für neuen Essgenuss. Dazu gehören nicht nur alte Obstsorten mit verführerischen Namen wie der Herbstprinz. Sondern auch das Pumpernickel (Schwarzbrot) und der Pickert (eine Art Pfannkuchen) aus Westfalen, der Pfälzer Saumagen, die Ahle Wurscht oder das Bunte Bentheimer Schwein.
In jüngster Zeit werden solche regionalen Spezialitäten ganz bewusst als Gegengewicht zur allgegenwärtigen mediterranen und asiatischen Esskultur gepflegt: in Genießerrestaurants, in der TV-Küche – und natürlich zu Hause. Für die Wiederentdeckung der Vielfalt in Deutschland macht sich auch ein Buch stark: „Flußkrebse, Rübchen und Moorschnucken: Deutschlands regionale Spezialitäten neu entdeckt“ von Sabine Herre. Und natürlich wird die heimische Vielfalt von Direktvermarktern, biologischen Erzeugern und Tierzüchtern nicht zuletzt auf Genießer- und Spezialitätenmärkten präsentiert – mit wachsendem Anklang.
